Marcel Reich-Ranicki sprach heute im Bundestag zum 67. Jahrestag der Befreiung von Ausschwitz eine Rede. Angeschlagen, müde und erschöpft spricht Marcel Reich-Ranicki als Zeitzeuge und Überlebender.
Vielen, vielen Dank, Herr Reich-Ranicki.

Dieser Eintrag wurde am 27. Januar 2012 um 10:15 erstellt und unter Reich-Ranicki abgelegt. Du kannst die Antworten auf diesen Eintrag durch den RSS 2.0 Feed verfolgen.
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27. Januar 2012 um 16:54
die rede war bewegend, aber ich mag den alten, selbstgefälligen knacker nicht besonders.
28. Januar 2012 um 09:17
Herr Reich-Ranicki ist ein Mensch mit WAHREM Interesse an der Literatur. Er hat die Literatur nicht benutzt um sich darzustellen. Literatur und Kunst ist SEIN Leben. Das Warschauer Ghetto hätte er ohne Literatur vermutlich nicht überlebt. Wenn du seine Biografie gelesen hättest, würdest du niemals so einfältig über ihn hetzen. (Wenn du nicht so selbstverliebt wärst, würdest du dich auch mal für andere Menschen interessieren.)
28. Januar 2012 um 12:24
sein wissen über und seine leidenschaft für literatur stelle ich gar nicht in abrede. ich muss doch nicht alle menschen mögen, bloß weil sie einen schwierigen lebenslauf hatten.
also, so selbstverliebt wie dieser ranicki bin ich sicher nicht.
und natürlich interessiere ich mich auch für andere menschen – z.b. für dich.
29. Januar 2012 um 09:43
ahhh, twitter account, ich dachte immer du machst nicht jeden Sch*** mit. Egal.
Mich ärgert es, wenn du über M.R.R. böse Worte schreibst und gar nichts über ihn weißt.
Ich weiß, dass du dich für mich und andere Menschen interessierst.
29. Januar 2012 um 10:52
twitter account – ist wirklich nur scheiß. aber wer weiß. ist eigentlich nur als werbung für meine blogs gedacht.
es ist nun nicht so, dass ich gar nichts über ranicki weiß.
und ich sah in jahrelang im fernsehen. am anfang fand ich ihn ganz witzig. aber er gehört zu den personen, die mir dann irgendwann mit ihrer art über sind.
also, er hat schon ganz schön selbstgefällig ausgeteilt – damals in seinen sendungen. ich weiß nicht, ob das immer angemessen war. für die quote war`s gut, aber die betroffenen fanden`s bestimmt nicht immer witzig.
29. Januar 2012 um 16:17
Was spricht dagegen, wenn man den Inhalt eines Romans nicht nur lobt. Daraus kann man als Autor nur lernen, oder? M.R.R. hatte am Literarischen Quartett nätürlich auch seine Freude. Er konnte sich einfach erlauben, Dinge zu sagen, die andere für unangemessen hielten. M.R.R. hat so einen tiefen Einblick in die Literatur, er weiß wovon er redet, Ralph. Er hat die großen Klassiker gelesen von A-Z, er hat Schriftsteller der Nachkriegsliteratur gelesen usw. Er war geduldeter Teilnehmer der Gruppe 47. Manchmal durfte er dort auch seine Meinung über eine Lesung hervorbringen. Manchmal, wenn die angeblich “selbsternannten Großen” der Runde das zu gelassen haben. Das Fernsehn hat ihm regelrecht zu der Sendung LQ genötigt. Am Ende bin ich froh, dass er sich darauf eingelassen hat. Denn wenn man sich anschaut wer jetzt Bücherstapel vor sich positioniert und Empfehlungen in die Kamera hält. Eine Zumutung für jeden halbwegs gescheiten Leser. Da gehts dann wirklich nur noch um Geld. Da fehlts an Kenntnissen, Erfahrungen, Leidenschaft und wahrem Intersse. Schade, eigentlich.
29. Januar 2012 um 16:27
Ich finde, du überziehst ein wenig deine Verehrung für diesen Literaturpapst. Auch andere haben Ahnung von Literatur und sind belesen. Alles kann doch sowieso niemand lesen. Und dann ist es auch die Frage, wie man ein Buch liest. Jeder Mensch liest anders.
Niemand sollte so überheblich sein, seine Meinung über Literatur und Kunst als maßgeblich hinzustellen. Aber genau das tat Ranicki nicht selten. Auch andere machen das … Ich mag solche selbstgerechten Propheten nicht, egal in welchem Metier sie auftreten.
Etwas Eitelkeit oder Arroganz gestehe ich jedem Menschen zu – aber was zu viel ist, ist zu viel.
29. Januar 2012 um 16:40
Sag mal wer Ahnung hat? Wer fällt dir ein?
Kunst (Literatur, Musik, Malerei) geht nicht ohne Kritik, Ralph. Wer Kunst betreibt muss auch mit der Kritik umgehen können. Lies mal “Literaturkritik” von Thomas Anz und Rainer Baasner.
29. Januar 2012 um 17:05
Kritik gehört zum Geschäft. Das ist in allen Bereichen so.
Aber Kritik ist nie absolut. Sie muss sich selbst einer Kritik stellen. Als Altenpfleger muss ich z.B. fachliche Kritik an meiner Arbeit sehr ernst nehmen. Als Künstler und Mensch jedoch nehme ich mir die Freiheit heraus, Kritik nicht immer ernst und wichtig zu nehmen – was nicht heiss, dass ich nicht über jede Kritik nachdenke.
29. Januar 2012 um 17:18
“Schlagt ihn tot den Hund! Es ist ein Rezensent”
…schon Goethe hat sowas als junger Mann geschrieben. Das muss man sich mal überlegen. Ich möchte gar nicht daran denken was Peter Handke über M.R.R. dachte.
Naja, M.R.R. hat ja auch als Rezensent viel einstecken müssen. Denk mal an das Werk von Martin Walser “Tod eines Kritikers”.
Wenn du mal Zeit hast, dann erzähle ich dir ganz viel über M.R.R., okay? ;-)
29. Januar 2012 um 17:41
Ja. Nachdem ich dir meine Plattensammlung zeigte – damit’s nicht zu einseitig wird.
29. Januar 2012 um 17:43
Und danach gehts in den Boxring *g
29. Januar 2012 um 18:07
Stimmt, Boxen brauchen wir, um die Platten zu hören, die ich auflege.
29. Januar 2012 um 19:12
Kann es sein, dass Hr. MRR polarisiert?
Ich bin ja ein Ahnungsloser und kann nur ein wenige Dinge gegenüber stellen. Er ist denk ich, ein wahrhaft Begeisterter, sonst könnte er nicht über Jahrzehnte in der Intensität an der Sache hängen. Er hat die ganz spezifische Chance, einen großen Wissensschatz auf Basis seiner außergewöhnlichen extremen Lebenserfahrungen zu bearbeiten und zu durchdenken genutzt.
Sein Wissen seine Ahnung mögen unbestritten sein, ob das seinem ganz eigenen Weg zum humanen Geistwesen genützt hat, würde ich nicht so eindeutig bejahen. Da sind so Sequenzen wie eine Szene aus dem Umfeld LIt. Qu. wo er die Löffler auf unterstem Niveau angegriffen hat. Da ist sein Eigenversuch als Literat, wo ihm vom Intellekt 100%ig klar sein müsste, dass er, der Exponierte nie die Seite wechseln kann –da drängt sich für manch Unbedarften der Verdacht auf, dass manchem Geifer vll ein Maß an Neid zugrunde liegt. Vll würde der König der Kritiker, sein Königreich für einen Augenblick der Anerkennung als Literat geben.
29. Januar 2012 um 19:30
Jo, ich polarisiere auch – bloß halt in kleinerem Maßstab. Jeder Mensch, der sein Ding durchzieht, polarisiert irgendwann.
Bei Literaten ist das genauso wie bei Kritikern.
Bukowski polarisierte. Knut Hamsun polarisierte. Celine polarisierte.
Wenn ich einen Dichter mag, bin ich trotzdem nicht mit allem einverstanden, was er schreibt – nicht jedes seiner Bücher muss mir gefallen.
Wichtig ist für mich allein, dass ich glaube, einen Zugang zu seiner (Schreib)Seele zu haben. Wenn ich eine Frau liebe, ist es ähnlich. Sie muss nur eine Seite an sich haben, die mich zu ihr durchdringen lässt.
Möglich, dass dies nicht für eine praktikable längere Bindung ausreicht, aber für die Liebe reicht es allemal. Also wenn da von der Frau zurückkommt …
Die Begeisterung für einen Literaten oder Künstler ist sowieso einseitig.
Ich mochte Ranicki mal. Das war vor vielen Jahren, als er mich noch mit seinem Gelaber beeindruckte.
30. Januar 2012 um 07:52
@Austrian, was heißt Begeisterter? Sein Leben ist Literatur. Seine Liebe ist Literatur. In seiner Autobigrafie definiert M.R.R. Liebe wie folgt: “Liebe sei eine Sucht, die keine Grenzen kennt, ein Außersichsein, das zu einer Raserei führt, die der ganzen Welt Trotz bietet, ein Segen und ein Fluch, eine Gnade und ein Verhängnis.” Frau Löffler teilte diese Ansicht nicht und das hat ihn rasend gemacht und er hat ausgeholt. Würde jemand versuchen meiner Leidenschaft Grenzen zu setzen, ich tät genauso reagieren. Du nicht?
Im Eifer des Gefechts (Litertur-Kritik provoziert zum Streit) war sich M.R.R. gar nicht im Klaren, dass es da Zuschauer gab, die alles verfolgen. Später wollte er sich bei Frau Löffer entschuldigen und was macht sie, sie stellt Bedingungen und wollte M.R.R, erniedrigen. Als er ob er nicht mehr als genug Erniedrigung erfahren musste.
M.R.R. hat eine Autobiografie veröffentlich, was ist daran so schlimm? Ich glaub’ kaum, dass er mit seinen sonstigen Wissenschaftlichen Arbeiten Martin Walser, Elfriede Jelinek ect. die Butter vom Brot nehmen wollte. Das glaubt nur ein Einfältiger. Neider hatte M.R.R. schon in der Gruppe 47. Man hat ernsthaft darüber nachgedacht ihn aus der “Gruppe” auszuschließen, weil man Angst vor seiner Kritik hatte. Vor einer Kritik die nicht aus der Gruppe heraus entstanden ist, sondern von einem “ausstehenden” Leser.
30. Januar 2012 um 08:13
@Ralph, mir gefällt auch nicht jede Geschichte von meinem Lieblingsautor Peter Stamm. Bei manchen Geschichten steige ich nicht hinter dem Sinn. Da kann ich noch solange drüber nachdenken. Was ich aber niemals anzweifeln würde ist, dass Peter Stamm ein spitzenmäßiger, sauguter Schreiber ist. Zugang zur Schreibseele ist mir auch wichtig. Deshalb möchte ich immer wissen, wessen Literatur lese ich. Autoren die sich ohne Biografie präsentieren oder mit einer langweiligen Biografie aufwarten, haben bei mir ganz schlechte Karten. Ich mag auch keine Pseudointellektuellen. Ein Autor muss für mich als Leserin fassbar sein.
30. Januar 2012 um 11:40
@ohneeinander
Leidenschaft, etwas das Leiden schafft.
Ja ich hab auch schon so reagiert — Du kannst das ja erahnen.
Doch in hohem Maße, hat diese Leidenschaft, sich nicht nur bei mir als Träger dieser Leidenschaft ausgewirkt, sondern auch bei anderen Leiden geschaffen –und damit ist das nicht vertretbar. Es ist geschehen, doch es war nicht ok. Leidenschaft hat da aus meiner Sicht ihre Grenzen.
Ja und noch was wird mir klarer —MRR polarisiert auf alle Fälle, nicht zuletzt Du stellst das eindrücklich unter Beweis.
30. Januar 2012 um 12:32
@Austrian, ich glaube nicht, dass M.R.R. unter seiner Liebe und Leidenschaft zur Literatur gelitten hat. Seine Frau Teofila ebenso wenig. Teofila hat gewußt für wen Marcels Herz schlägt und stell dir vor, sie hat es respektiert. Das zeichnet sie aus. Das ist Wahnsinn, oder? Stell’ dir vor du liebst eine leidenschaftliche Frau, deren Leidenschaft nicht dir gehört. Manchmal ist das Leben verdammt wunderschön kompliziert. Aber nur manchmal. Am Ende glaube ich, dass Frau L. weniger M.R.R. Beleidigung gestört hat, eine Frau wie sie kann sowas ab, sondern viel mehr, dass er derjenige war der mit seinen Einschätzungen fast immer richtig lag. Er hat einfach viel mehr gewußt und das hat Frau L. geärgert. Er hatte mehr und die besseren Argumente. Und nur darum geht es in einem Streit. Das Dumme, warum die Sache außer Kontrolle geriet war ja eigentlich nur, dass der Moderator nicht eingreifen konnte, weil er selber Diskutant war.
Literatur/Literaturkritik ist übrigens ein höchst brisantes Thema unter Gleichgesinnten. Erst neulich führte ich mit einem Freund eine Grundsatzdiskussion. Der Bogen war so weit gespannt, der war kurz vor dem zerreißen. Das bedeutet dann meist eine mindest halbjährige Schweigepause zwischen uns beiden, die wir so gut wie gar nicht ertragen können.
30. Januar 2012 um 16:25
@ohneeinander: Vor ein zwei Jahren habe ich MRR auch noch verteidigt, aber heute neige ich doch sehr Ralphs Position zu. Und gerade die Erinnerung an den Vorfall mit Frau Löffler hat dazu beigetragen. Glaub’ das war meine Abizeit und da hab ich mit sehr viel Vergnügen das Literarische Quartett geschaut. Gerade wegen MRR und seiner Art. So auch bei besagter Sendung, ich war vielleicht ein bisschen schockiert, was die sich an den Kopf warfen, aber hab mich wie sonst gut unterhalten lassen. Erst als der Abspann lief hab ich gedacht, dass er da doch deutlich den Bogen überspannt hat; jemandem vor laufender Kamera zu sagen, dass er von (literarischer) Erotik nichts verstünde, bzw. sie schon in die Ecke der Frigidität zu stellen – Tut mir leid, das gehört sich nicht. – So kam es jedenfalls damals bei mir an. Es war unglücklicherweise natürlich noch mit der an sich sachlichen Auseinandersetzung vermengt, in der sie scheinbar im Hintertreffen lag, was aber meiner Meinung nach nur wieder an seinem rhetorischen Dampfhammer lag (denn dass die beiden Herren da einen passiv-blassen Frauentypus hocherotisch fanden, da kann man auch Frau Löffler zustimmen). Und auf Dauer fand ich das doch ermüdend, wenn er rhetorisch einfach jeden platt macht,..
Ach, wozu die ganzen Worte die Leidenschaft für die Literatur kann und will ich ihm nicht absprechen, aber mein Vorbild ist er da nicht. (Z.B. heftet er sich meiner Meinung nach zu sehr an große Namen, Allgemeinverbindliches – Ohja, der große Shakespeare etc. Würd’ er sich glaube ich nicht trauen zu sagen: Ah, Hamlet ja sehr gut, aber hat mich doch kalt gelassen.)
30. Januar 2012 um 17:26
Im Grunde habe ich viel zu wenig Ahnung, um über Hrn. RR mitreden zu können, so muss ich Dir zugestehen, dass Du da die Allmacht hast.
Bei mir kommt da mehr so die Emotionsschiene im Zusammenhang mit RR rüber, doch die ist klar zweitrangig.
Vll erinnert er mich auch nur an mich, wenn ich mal starrköpfig und stur bin.
30. Januar 2012 um 17:36
ich glaube, man muss das nicht so aufbauschen. in unserer medienwelt gewinnt man einfach einen eindruck von prominenten, aber ob dieser eindruck richtig ist, bzw. ob er dem menschen gerecht wird, kann man nicht wissen.
freni hat sicherlich für sich einen stärkeren und tieferen einblick in ranickis biografie und persönlichkeit. so ist das nun mal, wenn man sich für eine (öffentliche) person stark interessiert …
wahrscheinlich eine art stockholmsyndrom – wenn man sich von einem literaten entführen lässt.
ich kann freni verstehen. aber deswegen werde ich meine meinung über ranicki erstmal nicht revidieren.
meine achtung hat ranicki auf alle fälle – wie eigentlich jeder alte mensch, der nun vor der letzten wegstrecke seines lebens steht.
31. Januar 2012 um 08:04
@phorkyas, schade ist, dass an der Geschichte mit Frau L. das LQ zerbrochen ist. Ich habe die Sendung auch immer gerne geschaut. Das LQ war meine Quelle für Literaturempfehlungen. Heute schaue ich, wenn es paßt, auf 3sat den Literaturclub und Literatur im Foyer an. Thea Dorn und Iris Radisch kennen sich gut in der Literatur aus und führen angenehme Gespräche/Runden. Nichts spektakuläres. Da werden Autoren auch immer gaaaaanz behutsam angefaßt. Es fällt nie ein böses Wort und Kritik wird auch nicht geäußert. Niemals! Aber das ist auch nicht Sinn der Sendungen. Mir ist es manchmal ein wenig zu eintönig und langweilig.
Wenn ich mich recht erinnere gings gar nicht so sehr um irgendeinen Frauentyp in “Gefährliche Geliebte” sondern um eine ganz bestimmte Szene. Frau L. fand die Beschreibung Muarkamis obzön ;-)). Ich las das Buch und fand nichts abstößiges daran. Über mehrere Jahre las ich auch das Magazin “Literaturen” (Herausgeberin Frau L.). Die Artikel und Empfehlungen hatten immer so einen intelektuellen Touche. Ob Frau L. denkt, Literatur ist nur was für Intellektuelle?
M.R.R. neigt zur Übertreibung, insbesondere wenn es um die Klassiker geht. Das ist aber nun mal seine Art. Ich bin genauso. Die Übertreibung in Person ;-)
31. Januar 2012 um 08:08
@austrian, aber du wirst über die Starrköpfigkeit und Sturheit nicht die Leidenschaft vergessen ;)?
31. Januar 2012 um 08:20
@Ralph, was soll der Quatsch mit dem Stockholm Syndrom in Verbindung mit meinem Interesse an M.R.R.? Was stört dich daran, wenn ich einen Mensch dessen Interesse ich teile verteidige? Versuchst du M.R.R. wegen einer Beleidigung die ihm später leid tat zu kriminalisieren? Lass dich nicht auslachen, von mir.
31. Januar 2012 um 14:11
ist doch nur eine allegorie, liebe irene.
die “geistige entführung” durch einen literaten ist meines wissens nicht kriminell im sinne eines straftatbestandes.
also … cool down, sonst lache ich dich aus.
31. Januar 2012 um 14:38
Auf deine stockholmsche Allegorie pfeif ich. Geistige Entführung durch einen Literaten, dass ich nicht lache. So ein Blödsinn (Herr Reich-Ranicki ist Kritiker) —und selbst wenn? Lieber von einem Literat geistig entführt, als eine Plattensammlung anzuschauen.
31. Januar 2012 um 14:56
“die plattensammlung anschauen” war auch `ne allegorie.
31. Januar 2012 um 15:03
Gut zu wissen.
31. Januar 2012 um 15:09
im boxring mit platten werfen?
31. Januar 2012 um 15:16
Da gehen die niemals kaputt. Platten mit der Plattenspielernadel zerkratzen, wäre jetzt mein Vorschlag.
31. Januar 2012 um 15:19
frauen kratzen lieber …
iiiiiiihhhh!
31. Januar 2012 um 15:24
Eine heißgeliebte alte Plattensammlung zerkratzen. Ist das nicht eine schöne Erinnerung an eine Frau? Hach!
31. Januar 2012 um 15:26
klar, meine platten warten nur darauf, dass du sie zerkratzt.
31. Januar 2012 um 15:30
Und—–soll das jetzt ‘ne Kratz- Allegorie werden?
31. Januar 2012 um 15:42
wohl eher `ne kratz-orgie.
31. Januar 2012 um 15:48
Hoffentlich hält die Nadel das durch.
31. Januar 2012 um 15:50
ist halt alles äußerst sensibel. aber mein plattenspieler ist ziemlich stabil.
31. Januar 2012 um 15:56
Bloß gut, dann brauchst du nur ‘ne neue Plattensammlung. Und ‘ne neue Nadel.
31. Januar 2012 um 16:04
wenn du meinst. kratzbürste!
31. Januar 2012 um 16:20
Ich denke noch mal über die “geistige Entführung” nach. Von wem auch immer ;)
Bis dann!
31. Januar 2012 um 16:23
nicht überstrapazieren. bis dann.