Viel zu früh und schnell bist du gegangen.
Viel zu früh und schnell bist du gegangen.
So, und jetzt brauche ich nur noch den Araber.

So siehts aus, wenn die Luftposterin über das Eis läuft, springt stolpert. Am Salchow, Toelopp und Rittberger wird hart gearbeitet.
Musikalische Begleitung der Kür ist der erste Satz aus “Eine kleine Nachtmusik“ von Vivaldi.
Kostümvorschläge können bis zum 30. Februar 09 eingereicht werden.
Mit der Bemerkung des Dozenten: „Ich habe die Noten erst mal nicht weitergemeldet und nur für mich aufgeschrieben“ gab es heute die PLT Arbeit zurück. Mein Nachbar, Vordermann, Hintermann und ich gucken uns blöd an, stecken die Köpfe zusammen und tuscheln fragend: „Wem will der die Noten melden? Das war eine Warnung, nächstes mal gibt es einen Eintrag ins Hausaufgabenheft, mit Unterschrift von den Eltern. WENN die noch leben.“ *g
Fazit: Erwachsenenqualifizierung kann auch lustig sein und manche Dozenten muss man einfach gerne haben.
So schauts aus, bei mir.

Ich ecke an. Der Grund dafür, sind folgende Zuschlagssätze:
- Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkostenzuschlagssatz
- Entwicklunglungs- und Konstruktionsgemeinkostenzuschlagssatz
- Restfertigungsgemeinkostenzuschlagssatz
- undsoweiterundsofort
Ich muss mir die nicht nur merken, sondern auch berechnen können. Weil ich gedanklich nur bei den Zuschlägen bin, ecke ich an sämtlichen Kanten und Ecken von Tischen, Stühlen und Möbeln im Haus an und das obwohl die angeblich da sind wo sie immer waren.
Reich-Ranicki bei der Verleihung des Deutschen Fernsehpreises:
„Ich habe nicht gewusst, was mich hier erwartet.“
„Ich finde es auch schlimm, dass ich das erleben musste.“
Lieber Marcel Reich-Ranicki,
Sie sind der beste Literaturkenner ,-kritker und Unterhalter aller Zeiten (Gott. und Co. wissen das und beneiden Sie).
Sie können sich solche Bemerkungen mit ruhigen Gewissen erlauben. Aus rein egoistischen Gründen wünsche ich Ihnen noch viele Fernsehauftritte ;-)
Bleiben Sie gesund und munter!
„Die Menschen leben in einer Welt , in der die Wörter und nicht die Taten Macht haben, in der die Beherrschung der Sprache die höchste Kompetenz ist.“
Muriel Barbery in „Die Eleganz des Igels“
Also erst mal, wer hat mein letztes posting „Schlechte Nachricht“ geklaut oder gelöscht?
Und für alle die es noch nicht wissen, mein der FCE hat schon wieder verloren und zwar 3:0 gegen Bremen. Tröster werden jetzt sagen:“Naaaa, gegen Bremen kann man schon mal verlieren.“ Kann man muss man aber nicht, basta!
Ich werde mir die schlechte Leistung des FCE jetzt auch erst mal nicht länger im Stadion anschauen. Strafe muss sein. Immerhin bezahle ich für die Eintrittskarte eine Menge Geld, von der Kutscherei mal ganz abgesehen.
Fazit: Ich gehe erst wieder ins Stadion, wenn der FCE gewinnt. Und für alle die jetzt „also: nie mehr..nie mehr, nie mehr, nie mehr“ von sich geben, schreibe ich ABWARTEN! ;-)
Bis dann!
Energie Cottbus – Hoffenheim 0:3
Was war das denn für ein Auftaktspiel? Schlimmer gings nun wirklich nicht. Keine Ahnung wer den Jungs vom FCE Bleikugeln in die Schuhsohlen geschmuggelt hat. Das war nicht witzig, aber sehr wirksam. Egal ob Sturm oder Abwehr, die Jungs vom FCE waren nahzu unbeweglich. Stellenweise kam es mir so vor, als ob die Jungs vom FCE einen Plan hatten und versuchten den umsetzen. Die Jungs von Hoffenheim hatten keinen und spielten einfach nur Fußball. Und zwar sehr erfolgreich. Außerdem war das Spiel von Hoffenheim schön anzuschauen. Ich habe mich mal ausnahmsweise nicht unterhalten gefühlt, sondern technisch guten Fußball gesehen. Und dabei haben sich die Jungs von Hoffenheim noch nicht mal verausgabt. Für alle diejenigen, die sich das Spiel in der Zusammenfassung im Fernsehn anschauen, die Feuchtigkeit auf den Trikots der Hoffenheimer war kein Schweiß sondern Regenwasser. Wenn der „pfiffige“ Schiedsrichter das Spiel auf seiner möglicherweise neuen Trillerpfeife nicht abgepfiffen hätte, dann würden die Jungs von Hoffenheim jetzt noch elegant und schnell über den Rasen fliegen.
Erwähnenswert ist außerdem noch meine Sitznachbarin. Eine Curly Sue Doppelgängerin. Ziemlich lautstark und überzeugend rief sie so alle 5min „Cottbus soll gewinnen“. Damit entlockte sie den traurigen und enttäuschten Fans natürlich in jedem Fall ein Lächeln. Ab und an fiel ihr Begleiter, ein mitgenommener Teddy vom Schoss und ich habe den dann jedesmal als Dankeschön für die nette Motivation aufgehoben.
So und jetzt bin ich gespannt, ob der FCE im nächsten Spiel gegen Dortmund dann auch mal Fußball spielt und ich bin gespannt wie Hoffenheim sich durch die 1. Bundesliga spielt. Ich wette eine Rolle Smarties, dass Hoffenheim noch eine ganze Weile die Position des Spitzenreiters behält ;-)
Bis dann!
Eure Die luftposterin
Bleib
Die Fahrten gehn zu Ende,
der Fahrtenwind bleibt aus.
Es fällt dir in die Hände
ein leichtes Kartenhaus.
Die Karten sind bebildert
und zeigen jeden Ort.
Du hast die Welt geschildert
und mischst sie mit dem Wort.
Profundum der Partien,
die dann im Gange sind!
Bleib, um das Blatt zu ziehen,
mit dem man sie gewinnt.
Ingeborg Bachmann
Quelle:ZEIT online
http://www.zeit.de/2002/30/Ingeborg_Bachmann_Bleib
Die Urlaubszeit ist vorbei und ich möchte es natürlich nicht versäumen, euch meine lieben weblogleser mit einem Erlebnis aus dem Urlaub zu unterhalten.
Es trug sich wie folgt zu…….
In einem Reiseführer las ich von dem kleinen böhmischen Dorf Paseky nad Jizerou und das es sich lohnt, dieses zu besuchen. Das taten wir dann auch. Als erstes trafen wir auf einen „Konzum“. Für alle Leser aus den alten Bundesländern, Konsum ist ein kleiner Laden in dem man Lebensmittel kaufen kann. Für Geschädigte von deutschen Supermärkten (z.B. ich) war dieser böhmischen Konsum das reinste Paradies. Kleines Angebot aller Produkte des täglichen Bedarfs.
Weiter gings in Richtung Dorfkirche. Unser Ziel war ein kleines Museum in welchem eine Musikinstrumentensammlung der berühmten Geigenbauerfamilie Metelka zu sehen war und welches die Volkskultur des 19. Jahrhunderts präsentierte, z.B. zwei alte Handwerkswebstühle, die immerhin noch funktionstüchtig sind und auf unseren Wunsch vorgeführt wurden.
Während der Vorführung passierte dann das Unerwartete. Ganz leise irgendwo aus der Ferne erklang wunderschöne Musik. Die Vorführung der Webstühle wurde für mich zur Nebensache. Ich war durch die Musik abgelenkt und mein Ziel war nun,zu erforschen woher die Musik kommt. Ich entfernte mich unauffällig von der Gruppe der Webstuhlinteressierten und schlich zu einem offenen Fenster. Und da sah ich sie. Die barocke Kirche des Hl. Wenzels.
Aus ihr vernahm ich das Objekt meiner Begierde. Mein Interesse für die Volkskultur bewältigte ich mit einem rasanten Tempo durch das Museum.
Auf dem Weg zur Kirche wurde mir klar, das was ich hörte, war ein Streichorchester. Ich betrat die Kirche und traute meinen Augen nicht. Da spielte keine Musik aus einem Radio sondern da saß ein Streichorchester. Junge Leute, keine Ahnung wieviel und sie spielten diese wunderschöne Musik. Die Akkustik in der Kiche war einmalig. Irgendwie müssen dann noch mehr Menschen auf diese Musik neugierig geworden sein. Wir standen gequetscht im Vorraum der Kiche und lauschten. Sprachlos. Wir entdeckten dann ein Aushang auf dem stand was von einem Musikfestival und zufälligerweise sollte am nächsten Tag eine Vorstellung stattfinden. Wir beschlossen diese zu besuchen.
Naja und am nächsten Tag fuhren wir wieder in das böhmische Dorf kauften Tickets für 70,- Kronen, setzen uns in die letzte Reihe und warteten. Und dann passierte etwas sehr seltsames. Die Vorstellung wurde mit einer kurzen Ansprache von Stanislav Zindulka eröffnet. Stanislav Zindulka ist ein tschechischer Schauspieler, er spielte u.a. in „Der letzte Zug“ und „Frühling im Herbst“. Das habe ich aber erst später rausbekommen. Nach der Eröffnungsrede spielte das Orchester. Es war wunderschön, aber …..was für eine Katastrophe……nur wenige Minuten…….
Fortsetzung folgt!
So und nun bin ich aus Frankreich zurück und das Drama ist perfekt. Ich fühle mich wie ein Kugelhupf Guglhupf und sehe aus wie der Michelinmann. Außerdem überlege ich gerade ob die Johanna von Orleans bei Gewichtszunahme eine größere Rüstung angefertigt bekommen hat oder ob der Schmied, mal hier und da ein wenig aushämmerte . Und damit ich nächste Woche Mittwoch halbwegs gut in Erscheinung trete, habe ich heute sowas in Eigeninitative hergestellt und in liebenswerter verfressender hungriger Gesellschaft aufgegessen. Okay, nicht ganz, von der Himbeermarmelade ist noch was übrig geblieben.